Über

Slider_1Ich heiße Aleksandra, bin 30 Jahre alt und schreibe hier die Beiträge. Eigentlich bin ich Übersetzerin für Englisch und Deutsch. Aber ich habe eine große Leidenschaft – du weißt es sicherlich schon – es ist die Fotografie. Und somit habe ich mit dir bestimmt schon mal das Hobby gemeinsam.

Ich habe immer gerne geknipst und es sind dann zufällig auch ein paar gute Fotos entstanden, auf die ich stolz war. Anfangs habe ich die Filmkameras meiner Eltern mitbenutzt.

Filmkameras

Meine Eltern hatten zuerst eine Kodak, dann eine Canon. Die silberne Traveler (bestimmt hast du schon mal von der Marke gehört) habe ich mir laut meiner Mutter vom Taschengeld im Aldi gekauft. Ich kann mich bloß überhaupt nicht daran erinnern.

Im Juni 2006 kaufte ich mir meine erste Digitalkamera, eine Casio Exilim EX-Z110. An den Zeitpunkt kann ich mich deshalb noch so genau erinnern, da ich sie mir von dem Geld kaufte, das ich für das bestandene Abitur erhalten hatte. Ich kaufte ohne großen Plan und ohne große Überlegung, sie sah halt so schick aus und war so schön klein. Damals ging der Trend in die Richtung „je kleiner, desto besser“. Kaum war ich aus dem Geschäft wieder draußen, wurde sie ausgepackt und ausprobiert. Zwei Fotos gemacht – und der interne Speicher war voll. Also schnell wieder ins Geschäft zurück und eine Speicherkarte gekauft – damals 256 MB. Die ersten Fotos waren ja noch ok. Was die Buchstaben auf dem Rädchen bedeuteten, wusste ich nicht. Ich habe einfach mal bisschen rumgedreht, wenn es nichts wurde, wurde weiter gedreht; S, A, M? Oh, ein Kleeblatt – das ist bestimmt gut. Wenn die Fotos nichts wurden, dann fotografierte ich im „Best Shot“-Modus. Learning-by-Doing. Gelernt habe ich dabei aber nichts.

Casio Exilim EX-Z110

Meine erste Digitalkamera. So klein war sie – und meine Hände sind wirklich nicht groß. Im rechten Bild siehst du das ominöse Rädchen mit Buchstaben und Kleeblättern.

So ist es mir einige Male passiert, dass eine ganze Serie von Fotos wichtiger Ereignisse oder Erinnerungen unscharf und verwackelt war. „Blöde Kamera. Die ist kaputt!“, dachte ich natürlich. Aber nichtsdestotrotz konnte ich mit der Kamera viele schöne Momente einfangen, nur nach einer missglückten Dokumentation meiner Geburtstagsfeier verschwand sie dann für sehr lange Zeit in einer Schublade. Es lag einfach an der Kamera, woran denn sonst?

Doch zum Glück wurden die Handykameras immer besser. Und die machten alles automatisch, keine Rädchen zum Rumdrehen mit Buchstaben. Urlaubsfotos konnte man mit dem Handy auch einfangen. Aber als ich die Fotos auf den Computer überspielte und sie mir dann auf dem großen Monitor anschaute, bemerkte ich, dass sie doch recht verpixelt und nicht zu gebrauchen waren. Es musste also eine Lösung her.

Im Sommer 2014 hatte mich dann auch die Neugier so richtig gepackt. Ich wollte endlich wissen: Wie funktioniert das mit der Kamera? Was bedeuten diese Buchstaben? Kann ja nicht so schwer sein, oder?

Also habe ich mich an den Computer gesetzt und im Internet gesucht. Ich war anfangs überwältigt von der ganzen Informationsflut. Wo soll ich starten? Wie geht es dann weiter? Und was lese ich da immer wieder in den Anfängerrubriken? ISO, Blende, Belichtungszeit, Belichtungsdreieck? Wieso werfen die mit diesen Begriffen um sich? Ich will doch nur fotografieren.

Am Anfang habe ich nur gelesen und mich von einem Artikel zum anderen geklickt. Dann habe ich wieder meine kleine Casio herausgekramt und wollte das Gelesene umsetzen. Plötzlich verstand ich, wofür S, A und M standen. Einiges hat funktioniert, anderes nicht. Mit der Kamera kam ich doch schnell an ihre fotografischen Grenzen. Aber ich war erstaunt und überrascht, was mit diesem kleinen Gerät alles möglich war, wenn man nur wusste, was diese Buchstaben bedeuteten.

Ich habe mir dann ziemlich bald eine bessere Kamera besorgt – eine Sony Alpha 6000. Bis heute fotografiere ich mit ihr. Und ich wollte auch gleich loslegen – und zwar nicht nur in Sonys „Szenewahlmodus“ – nein, ich wollte selbstbestimmt fotografieren. Am Anfang kamen viele überbelichtete, unterbelichtete, verwackelte oder unscharfe Fotos dabei heraus. Aber ich bin drangeblieben – und ich habe nicht wieder der Kamera die Schuld gegeben.

Auf diesem Blog kannst du die Entwicklung von den Anfängen meiner Kameraversuche bis heute verfolgen. Und ich würde mich freuen, wenn du mich begleitest und siehst, wie es weitergeht.

Letzte Beiträge

Wenn sich die Wolken endlich lichten

Der August ist schon fast vorbei, der Sommer geht seinem Ende zu und bald ist schon wieder Herbst. Es war über zwei Monate still hier und das ist dir sicherlich aufgefallen. In letzter Zeit schreibe und fotografiere ich weniger (für diesen Blog, muss ich dazu sagen). Meinen wöchentlichen Beitrags-Rhythmus konnte ich schon lange nicht mehr aufrechterhalten. Bei Blogparaden und Fotoprojekten habe ich nicht mehr mitgemacht oder die Frist verpasst.

Es fiel mir auch schwer, diesen Beitrag endlich fertig zu schreiben. Seit dem 27. Juli sitze ich an ihm dran und ich habe ihn bereits einige Male komplett geändert. Nach ein paar Tagen stimmten die Zeilen nicht mehr mit meinem Innenleben überein. Mir kamen Zweifel an diesem Blog und an seinem Sinn und Zweck. Und irgendwann ließ ich auch die Frage zu, die ich mir selbst nicht eingestehen wollte: Mache ich weiter oder nicht?

Wie es zu dieser Entwicklung kam und wie es weitergehen wird, möchte ich in diesem Beitrag erklären.

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