Ich stand mit Rolf Zuckowski auf der Bühne

Das war im November 1993. Gemeinsam mit der Schulklasse besuchten wir sein Konzert. Wir sangen und klatschten zu seinen Hits wie Es ist rot, Elfriede, Schulbus, Zebrastreifen uvm. Und irgendwann während des Konzerts fragte er: „Wer hat heute Geburtstag?“ Ohne zu zögern streckte ich meine Hand in die Höhe, der Scheinwerfer wurde auf mich gerichtet und er bat mich auf die Bühne. Kurze Zeit später stand ich neben ihm und sah in die unglaublich große Menge. Das Licht blendete mich.

Nachdem wir die Standardfragen durch hatten (wie heißt du, wie alt bist du, etc.) wollte er wissen, ob ich ein Instrument spiele.

Ich so: „Nein.“

„Möchtest du denn mit mir gemeinsam musizieren?“

Kopfnicken.

„Welches Instrument möchtest du denn ausprobieren? Das Keyboard? Das Schlagzeug? Die Gitarre?“

„Das Keyboard!“

„Und auf welchen Tasten möchtest du spielen?“

Ich schaute mir die Tasten an. Keine Ahnung, dachte ich mir. „Auf den schwarzen“

„Auf den schwarzen? Echt?“

Wieder Kopfnicken.

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Zeit für deinen Lieblingsmenschen, dein Hobby und dich

Hervorgehoben

So, nun ist es vorbei, das Fest der Liebe. Man könnte es auch das Fest des Stresses, Streits und Geldausgebens nennen. Wenn die Weihnachtszeit kommt, habe ich immer das Gefühl, es entsteht eine Abwärtsspirale, die mich verschlucken möchte, während ich mit aller Kraft dagegen renne. Das Bild vom Hamster im Hamsterrad trifft es auch ganz treffend. Geschenke überlegen und besorgen und passendes Geschenkpapier kaufen (mein Tipp: bloß nicht an Heiligabend versuchen, Weihnachtsgeschenkpapier zu finden, da gibt es in den Drogerieläden nur noch Geschenkpapier mit Happy-Birthday-Aufschrift). Die Menschen sind gestresst, gereizt und ausgepowert.

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Im Gespräch mit Markus von kuhnograph-photography

Heute gibt es eine Premiere für mich und diesen Blog. Ich bin nicht ganz so aufgeregt wie vor drei Monaten, als ich das erste Mal auf den Veröffentlichen-Button geklickt habe. Aber ich freue mich. Denn die Vorbereitung zu diesem Beitrag hat richtig Spaß gemacht. Nun veröffentliche ich nach einem Quartal Bloggen das erste Interview.

Ich möchte Personen, die meine Beiträge lesen und kommentieren auch kennenlernen. Und schnell war die Idee geboren, doch auch mal ein Interview zu machen. Einer meiner aktivsten Leser ist Markus; unter vielen Beiträgen findet sich ein Kommentar von ihm. Heute stellt er sich und seinen Blog kuhnograph-photography vor.

Das Wort kuhnograph setzt sich aus seinem Nachnamen Kuhn und Photograph zusammen. Sein Blog war eines Tages in meinem WordPress-Feed unter „Freshly Pressed“ oder „Recommended Blogs“ gelistet und es war eine gute Empfehlung. Ich mag die Art, wie er fotografiert und seine Bilder bearbeitet. Seine farbigen Fotos habe ich deswegen auch als Beispiel für einen meiner Beiträge verlinkt. Vielleicht hast du auch auf meiner Facebookseite gesehen, dass ich ihn und sein 365-Tage-Projekt (bei dem er auch mal einen Gewinn verteilt, wenn du bei der Abstimmung seiner Fotos mitmachst) erwähnt habe; aber auch neben diesem Projekt gibt es auf seinem Blog einiges zu entdecken: wunderschöne Familienportraits, Naturfotografien und kreativ umgesetzte Fotos mit Farbe, Bewegung und Dynamik.

Ich wollte mehr über den Menschen hinter der Kamera erfahren, was er tut, wie er lebt und was ihn antreibt. So fragte ich ihn vor ein paar Wochen, ob er bei einer Interviewserie mitmachen möchte und er hat sofort zugesagt. Ich schickte ihm meine Fragen zu und er hat sie auf sehr sympatische und ehrliche Art und Weise beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!

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