Tagesformen I

Kommen wir nun zum dritten Projekt in meinem 26-Wochen-Projekt. Wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt, habe ich mir ein paar Fotoaufgaben aus dem Buch Fotografieren! Die Fotoschule zum Mitmachen ausgesucht, die ich in den kommenden Wochen fotografieren möchte. Eine davon lautet:

Tagesformen.

Was soll man sich darunter vorstellen? Die Autorin Jacqueline Esen schreibt zu dieser Aufgabe: „Langweilige Bilder lassen sich oft durch „falsches“ Licht erklären, denn alles entscheidend in der Fotografie ist das Licht.“ Die Aufgabe besteht darin, sich ein Motiv zu suchen, das nicht wegläuft und bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit zugänglich ist. Als Beispiele dafür nennt sie Statuen, Brunnen und Bäume, aber auch Häuser oder selbst inszenierte Stillleben.

Für Teil I dieser Aufgabe habe ich mich mal wieder für die Glaskugel entschieden, denn ich wollte es nicht nur bei dem einen Mal im Schnee belassen.

Samstag, 06.02.2016, 13:14 Uhr, Schönes Wetter, absichtlich überbelichtet

Samstag, 06.02.2016, 13:14 Uhr, Schönes Wetter, absichtlich überbelichtet

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Die Welt steht Kopf

Vor einigen Wochen entdeckte ich ein Video von Benjamin Jaworskyj, der zeigt, wie man die Welt fotografisch auf den Kopf stellen kann. Das ist gar nicht so kompliziert, du musst keinen Kopfstand machen und Bilder knipsen. Alles, was du dafür brauchst, ist eine Glaskugel.

Ich zeige dir heute ein paar Fotos meiner Welt auf dem Kopf. Die Fotos entstanden am 17.01.2016, als wir in Bayern den ersten richtigen Schnee in diesem Winter hatten. Weiterlesen

Von Tassen und Urlauben

Hervorgehoben

Wenn ich mir Zeit für mich nehme, dann trinke ich vor allem jetzt in der Winterzeit gerne einen Tee und vertiefe ich mich in ein Buch in meinem Schaukelstuhl am Fenster neben der Heizung, auf die ich meine Füße ablege und sie wärmen lasse. Ab und zu schaue ich aus dem Fenster und nehme einen Schluck aus meiner Tasse. Die Tasse, die ich dabei in der Hand halte, ist für mich immer eine besondere. Je nachdem, aus welcher Tasse ich gerade trinke, lande ich für einen kurzen Augenblick in einer anderen Stadt oder einem anderen Land.

Meine Lieblingstassen haben für mich eine wertvolle Bedeutung, denn sie sind aus Orten oder Ländern mitgebracht worden, die ich schon mal besucht und wo ich einen kurzen oder längeren Urlaub verbracht habe. Inspiriert zu diesem Tassenbeitrag hat mich die Blogparade von Thomas von reisen-fotografie.de, der fragte, wie wir uns an unseren Urlaub erinnern und Urlaubserinnerungen konservieren.

Heute zeige ich dir, was meine Lieblingsurlaubskonservierungsmethode ist.header Weiterlesen

Fotografieren bei Hitze – Teil 1 – Salzburg

Seit Anfang Juni ist der Sommer in Deutschland angekommen und beschenkt uns (kleine Unterbrechungen ausgenommen) mit viel Sonne und warmen Temperaturen. Für das Wochenende vom 6.-7. Juni hatten wir einen Städtetrip nach Salzburg geplant. Was habe ich mich gefreut, mal wieder eine andere Stadt zu sehen und zu erkunden. Salzburg ist von uns bloß 164 km entfernt, aber erst jetzt kamen wir dazu, Mozarts Geburtsstadt zu besuchen. Mein Ziel war, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und diese auf ganz vielen Fotos festzuhalten. Ich rechnete jedoch nicht damit, dass mir die Hitze in die Quere kommen könnte.

DSC08809 Weiterlesen

Im Gespräch mit Markus von kuhnograph-photography

Heute gibt es eine Premiere für mich und diesen Blog. Ich bin nicht ganz so aufgeregt wie vor drei Monaten, als ich das erste Mal auf den Veröffentlichen-Button geklickt habe. Aber ich freue mich. Denn die Vorbereitung zu diesem Beitrag hat richtig Spaß gemacht. Nun veröffentliche ich nach einem Quartal Bloggen das erste Interview.

Ich möchte Personen, die meine Beiträge lesen und kommentieren auch kennenlernen. Und schnell war die Idee geboren, doch auch mal ein Interview zu machen. Einer meiner aktivsten Leser ist Markus; unter vielen Beiträgen findet sich ein Kommentar von ihm. Heute stellt er sich und seinen Blog kuhnograph-photography vor.

Das Wort kuhnograph setzt sich aus seinem Nachnamen Kuhn und Photograph zusammen. Sein Blog war eines Tages in meinem WordPress-Feed unter „Freshly Pressed“ oder „Recommended Blogs“ gelistet und es war eine gute Empfehlung. Ich mag die Art, wie er fotografiert und seine Bilder bearbeitet. Seine farbigen Fotos habe ich deswegen auch als Beispiel für einen meiner Beiträge verlinkt. Vielleicht hast du auch auf meiner Facebookseite gesehen, dass ich ihn und sein 365-Tage-Projekt (bei dem er auch mal einen Gewinn verteilt, wenn du bei der Abstimmung seiner Fotos mitmachst) erwähnt habe; aber auch neben diesem Projekt gibt es auf seinem Blog einiges zu entdecken: wunderschöne Familienportraits, Naturfotografien und kreativ umgesetzte Fotos mit Farbe, Bewegung und Dynamik.

Ich wollte mehr über den Menschen hinter der Kamera erfahren, was er tut, wie er lebt und was ihn antreibt. So fragte ich ihn vor ein paar Wochen, ob er bei einer Interviewserie mitmachen möchte und er hat sofort zugesagt. Ich schickte ihm meine Fragen zu und er hat sie auf sehr sympatische und ehrliche Art und Weise beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!

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