Workflow Bildbearbeitung eines Schwarz-Weiß-Fotos in Lightroom 5

Heute ist der letzte Tag im August des Jahres 2015. Ich habe mich einen Monat lang der Schwarz-Weiß-Fotografie gewidmet, habe einen Monat lang nur schwarz-weiß gesehen. Ich habe viel gelernt und fotografiert und nun ist es an der Zeit, die Schätze und Fundstücke der letzten Wochen zu bearbeiten beziehungsweise dir noch den ein oder anderen nützlichen Tipp zur Bildbearbeitung für Schwarz-Weiß mitzugeben.

Diesen Beitrag habe ich in drei Teile gegliedert:

  • Workflow Bildbearbeitung in Lightroom 5
  • Bildbearbeitung auf ganz schnelle Art und Weise: Presets und Plug-ins
  • Zwei kostenlose Alternativen zu Lightroom und Photoshop

Ich nutze für die Bildbearbeitung hauptsächlich Lightroom (in der Version 5), denn es ist ein unglaublich starkes Tool. Photoshop verwende ich nur für Fotos, wo ich mit Ebenen arbeiten möchte oder muss, wie zum Beispiel beim Einfügen von Texten. Und daher möchte ich dir heute meinen Workflow für die Bildbearbeitung in Lightroom zeigen. Und selbst wenn du kein Lightroom hast, kannst du sicherlich etwas mitnehmen, nämlich warum Schwarz-Weiß nicht gleich Schwarz-Weiß ist; denn die Farbanteile in deinem Foto spielen auch eine wichtige Rolle, deswegen empfehle ich dir auch noch mal, immer in RAW zu fotografieren und das Bild erst hinterher in SW zu konvertieren.

Für diesen Beitrag gehe ich davon aus, dass du bereits Lightroom-Grundkenntnisse hast und weißt, wie man Bilder importiert und bearbeitet. Falls du dir die Grundkenntnisse für Lightroom noch aneignen musst, kannst du dich zum Beispiel durch die Tutorials von Adobe klicken.

Ich zeige dir anhand dieses Fotos, wie ich meine Bilder in Schwarz-Weiß bearbeite.

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Lightroom-Presets und Ostergewinnspiel

Bei mir in Germering hat es am Sonntagnachmittag geregnet und gestürmt. Der Wetterdienst gab eine Sturmwarnung raus – Windböen von bis zu 90 km/h. Die waren auch gut in meinem Arbeitszimmer unter dem Dach zu hören. Bei so einem Wetter bleib ich natürlich daheim. Außerdem wurde die Zeit um eine Stunde vorgestellt. Das bringt einen immer durcheinander. Ich hatte noch nicht alle Uhren umgestellt und stellte bei jedem Blick auf die Uhr verwundert fest, wie spät es „schon“ war. Im Fernsehen lief nichts Gescheites. Was sollte ich also mit dem Rest des Tages anfangen?

Ich setzte mich an meinen Computer und öffnete Lightroom, um die Fotos von Samstag zu sichten. Einen Tag davor war strahlender Sonnenschein und ich war mit meinem Fahrrad und meiner Kamera unterwegs. Dabei kam ich an einer Koppel vorbei, ein weißes Pferd graste und die Sonne stand schön tief.

Bild 5

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